Was ist Podologie?

Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß.

Die Behandlungen von Podologen sind vielfältig und ergeben sich aus den Gebieten der Inneren Medizin (Diabetologie), Chirurgie, Dermatologie und Orthopädie. Sie umfassen vorbeugende und kurative therapeutische Maßnahmen rund um dem Fuß. Podologen sind auf Grund des Podologengesetzes (PodG) als medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf definiert. Der überwigende Teil der Podologen sind mit Kassenzulassung tätig. Da Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß im Sinne eines Diabetischen Fußsyndroms (DFS)- als bislang einzige Gruppe- von den Krankenkassen (gesetzlich wie privat) eine Heilmittelverordnung zur podologischen Komplexbehandlung vom Arzt erhalten können.

Podologen arbeiten als selbstständige Leistungserbringer in eigenen Podologiepraxen mit oder ohne Kassenzulassung, als fereier Mitarbeiter in einer Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft oder als Angestelter in Krankenhäusern oder speziellen Fußambulanzen mit anderen Berufsgruppen wie zum Beispiel Ärzten, Orthopädie- Schuhmachern, Physiotherapeuten zusammen.

In Deutschland regelt das Podologengesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnenen und Podologen (PodAPrV) das Berufsbild. Das Berufsbild ist dsa jüngste in der Gruppe der bunbdesgesetzlich nach Art.74 Nr19GG geregelten Gesundheitsfachberuf. Seit 2002 ist die Berufsbezeichnung "Podologin/Podologe" und seit 2003 die Berufsbezeichnung "MedizinischeFußpflegerin/Medizinischer Fußpflereg" gesetzlich geschützt.

 

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